The Book.
Essenzwort.
Zuversicht
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Warum dieses Buch.
Anatolia ist 58 Jahre alt.
Als sie eines Morgens erwacht, ist sie überzeugt:
Heute ist ihr letzter Tag.
Sie füttert die Hühner.
Bereitet alles für ihre Beerdigung vor.
Und legt sich ins Bett, um zu sterben.
Doch Anatolia wacht wieder auf.
In Maran, einem abgelegenen Bergdorf in Armenien, sind nur noch wenige Menschen geblieben.
Kriege, Erdrutsche, Dürre, Hunger und Abwanderung haben den Ort beinahe entvölkert.
Dann steht Wassili vor Anatolias Tür.
Der wortkarge Schmied möchte nach dem Tod seiner Frau nicht länger allein sein.
Sein Vorschlag verändert alles.
Ich habe dieses Buch gewählt, weil es von einem Ort erzählt, an dem vieles zu Ende zu gehen scheint.
Und trotzdem beginnt etwas Neues.
Nicht, weil das Vergangene verschwindet.
Sondern weil Liebe, Gemeinschaft und Hoffnung selbst dort weiterleben können, wo kaum noch jemand mit ihnen rechnet.
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Stimmung.
Ein abgelegenes Dorf hoch in den armenischen Bergen.
Nur wenige bewohnte Häuser.
Harte Winter.
Alte Bräuche.
Und Menschen, die den Ort ihrer Familien nicht verlassen wollen.
Die Welt dieses Romans wirkt wie aus der Zeit gefallen.
Die Toten erscheinen in Träumen.
Weiße Pfauen kündigen Geburten an.
Kinder können Engel sehen.
Das Wunderbare steht dabei nicht neben dem Alltag.
Es gehört ganz selbstverständlich zu ihm.
Gleichzeitig erzählt das Buch von harter Arbeit, Verlust und einem Dorf, das immer kleiner wird.
Und doch bleibt die Atmosphäre warm.
Man liest nicht nur die Geschichte von Anatolia und Wassili.
Man lernt nach und nach ganz Maran kennen.
Seine Bewohner.
Ihre Erinnerungen.
Und all das, was sie miteinander verbindet.
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Literarische Qualität.
Narine Abgarjan erzählt einfach, klar und mit großer Zuneigung zu ihren Figuren.
Der Roman setzt sich aus vielen einzelnen Geschichten zusammen.
Aus Schicksalsschlägen.
Träumen.
Fehden.
Und kleinen Begebenheiten des Dorflebens.
Nach und nach verbinden sich die Lebenswege der Bewohner miteinander.
Das Märchenhafte wird dabei nicht erklärt oder besonders hervorgehoben.
Es ist ein selbstverständlicher Teil ihrer Welt.
Gerade dadurch wirkt Maran zugleich fremd und vertraut.
Der Roman erzählt von Tod und Einsamkeit, ohne die Hoffnung aus dem Blick zu verlieren.
Und von menschlicher Wärme, ohne die Verluste seiner Figuren ungeschehen zu machen.
Das Buch lebt nicht von einer einzelnen großen Handlung.
Sondern von den Menschen, ihren Geschichten und der Art, wie sie füreinander da sind.
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Zur Entstehung.
Narine Abgarjan wuchs in der armenischen Region Tawusch auf.
Viele Bräuche und Speisen des Romans stammen aus dieser Gegend.
Für Maran ließ sie sich auch von Gabriel García Márquez’ „Hundert Jahre Einsamkeit“ inspirieren.
Doch während dessen fiktiver Ort Macondo am Ende vollständig verschwindet, wollte Abgarjan eine Geschichte schreiben, die mit Hoffnung endet.
Eine Geschichte, in der ein beinahe vergessenes Dorf weiterlebt.
Der Roman erschien ursprünglich 2015 und wurde 2016 mit dem Jasnaja-Poljana-Preis ausgezeichnet.
Inzwischen wurde er in 23 Sprachen übersetzt.
Abgarjan selbst sagte über das Buch, sie habe eine Geschichte schreiben wollen, die auf einer hoffnungsvollen Note endet.
Genau diese Zuversicht trägt den gesamten Roman.
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Meine Leseempfehlung.
Lies dieses Buch an einem ruhigen Nachmittag.
Oder an einem Abend, an dem du dich für eine Weile aus der Gegenwart zurückziehen möchtest.
Vielleicht mit Blick nach draußen.
Ohne Musik.
Ohne Zeitdruck.
Der Roman besteht aus vielen einzelnen Episoden.
Du kannst zwischendurch Pausen machen.
Und kehrst trotzdem schnell wieder nach Maran und zu seinen Bewohnern zurück.
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Warum es zu dieser Edition passt.
Diese Edition von TOKI. steht für Zuversicht.
Nicht als blinden Glauben daran, dass alles gut wird.
Sondern als leise Möglichkeit, dass noch nicht alles zu Ende ist.
„Vom Himmel fielen drei Äpfel“ erzählt von Menschen, die viel verloren haben.
Von einem Dorf, das beinahe verschwunden ist.
Und von einem unerwarteten Anfang inmitten all dessen.
Der Roman zeigt, dass neues Leben nicht immer dort beginnt, wo alles offen und unbeschwert ist.
Manchmal beginnt es genau dort, wo längst niemand mehr damit gerechnet hat.
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Eine Frage, die bleiben darf.
Wo darf in deinem Leben wieder Zuversicht entstehen, obwohl du dachtest, es sei längst zu spät?
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The Tea.
Berglicht
Feiner Kräutertee
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Eine naturbelassene Kräutermischung aus dem österreichischen Hochland.
Grüner Hafer.
Zitronenmelisse.
Malve.
Weiße Melisse.
Erdbeerblätter.
Drachenkopfmelisse.
Schafgarbe.
Und Ringelblumenblüten.
Gemeinsam ergeben sie eine duftige, milde Mischung.
Grün.
Leicht blumig.
Und zurückhaltend im Geschmack.
Kein einzelnes Kraut drängt sich in den Vordergrund.
Erst ihr Zusammenspiel gibt dem Tee seinen Charakter.
Während ich ihn probierte, musste ich an Maran denken.
Auch der Roman lebt nicht allein von Anatolia und Wassili.
Er lebt von vielen einzelnen Menschen.
Von ihren Geschichten.
Ihren Erinnerungen.
Und davon, wie ihre Leben miteinander verbunden sind.
Ähnlich ist es mit diesem Tee.
Jede Pflanze bringt etwas Eigenes mit.
Doch erst gemeinsam entsteht ein Ganzes.
Vielleicht ist es genau diese stille Vielschichtigkeit, die ihn so passend für diese Geschichte macht.
Er ist mild.
Natürlich.
Und trägt etwas Beständiges in sich.
Wie Licht, das selbst zwischen den Bergen noch einen Weg findet.
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Herkunft und Charakter.
Die Kräuter dieser Mischung stammen aus dem österreichischen Hochland.
Sie werden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus angebaut.
Die Mischung enthält ausschließlich Kräuter, Blätter und Blüten.
Keine klassischen Teeblätter.
Und kein zugesetztes Aroma.
Der grüne Hafer bildet eine ruhige, pflanzliche Grundlage.
Zitronenmelisse, weiße Melisse und Drachenkopfmelisse geben der Mischung ihren duftigen Charakter.
Malve und Ringelblumen setzen feine Blütenakzente.
Erdbeerblätter und Schafgarbe ergänzen die Kräuterkomposition.
Der Geschmack bleibt dabei leicht und mild.
Nicht süß.
Nicht kräftig.
Und nicht künstlich aromatisch.
Es ist ein Tee, der sich nicht sofort vollständig zeigt.
Beim ersten Schluck wirkt er sanft.
Mit etwas Zeit werden die unterschiedlichen Kräuter deutlicher.
In der Tasse entsteht ein heller, natürlicher Aufguss.
Unaufdringlich.
Aber nicht beliebig.
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Woran man gute Qualität erkennt.
Bei einer guten Kräutermischung sollten die unterschiedlichen Bestandteile noch zu erkennen sein.
Blätter.
Stängel.
Und einzelne Blüten.
Nicht nur feiner Bruch oder Staub.
Der Duft sollte frisch und pflanzlich wirken.
Nicht dumpf.
Nicht muffig.
Nach dem Aufgießen dürfen die Kräuter ihren eigenen Charakter behalten.
Keine einzelne Zutat sollte die gesamte Mischung überdecken.
Bei Berglicht zeigt sich die Qualität vor allem in seiner Balance.
Die verschiedenen Kräuter verbinden sich zu einem milden Gesamtbild.
Ohne künstliche Süße.
Ohne einen dominanten Geschmack.
Und ohne einen schweren Nachklang.
Was bleibt, ist eine klare, sanfte Kräuternote.
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Stimmung.
Eine Bergwiese.
Kühle Luft.
Blätter und Blüten, die sich langsam im heißen Wasser öffnen.
Das erste Licht zwischen den Bergen.
Ein stiller Nachmittag.
Oder ein Abend, an dem nichts mehr erledigt werden muss.
Dieser Tee verlangt keine besondere Gelegenheit.
Er schafft selbst eine.
Er wärmt.
Er entschleunigt.
Und lässt Raum.
Für die Geschichten der Menschen in Maran.
Für ihre Verluste.
Ihre Erinnerungen.
Und für die Zuversicht, die trotz allem bleibt.
Da die Mischung keine klassischen Teeblätter enthält, ist sie von Natur aus koffeinfrei.
So passt sie auch zu einem ruhigen Lesemoment am Abend.
Sie macht nicht auf sich aufmerksam.
Sie begleitet.
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Zubereitung als Ritual.
Etwa zwei Gramm Tee.
250 Milliliter sprudelnd kochendes Wasser.
Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.
Da die Kräuter sehr leicht und voluminös sind, wirkt die Menge zunächst größer als bei einem klassischen Blatttee.
Gib ihnen ausreichend Platz, sich im Wasser zu entfalten.
Mit einer kürzeren Ziehzeit bleibt der Tee besonders leicht und zurückhaltend.
Mit etwas mehr Zeit wird sein Kräutercharakter deutlicher.
Beobachte die Blätter und Blüten.
Nimm den Duft wahr.
Dann lies.
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Warum er zu dieser Edition passt.
„Vom Himmel fielen drei Äpfel“ erzählt von Maran.
Einem abgelegenen Dorf in den armenischen Bergen.
Von Menschen, die Krieg, Hunger, Naturkatastrophen und Verlust erlebt haben.
Und dennoch geblieben sind.
Berglicht stammt nicht aus Armenien.
Doch seine Herkunft aus dem Hochland und seine natürliche Kräuterwelt greifen etwas von der Atmosphäre des Romans auf.
Berge.
Pflanzen.
Ein Leben im Rhythmus der Natur.
Vor allem aber besteht dieser Tee aus vielen einzelnen Kräutern und Blüten.
Jede Zutat hat ihren eigenen Charakter.
Und doch trägt keine die Mischung allein.
Ähnlich erzählt der Roman von den Bewohnern Marans.
Von einzelnen Leben, die erst gemeinsam die Geschichte des Dorfes ergeben.
Diese Edition steht für Zuversicht.
Nicht als blinden Glauben daran, dass alles gut wird.
Sondern als leise Möglichkeit, dass noch nicht alles zu Ende ist.
Dass selbst nach schweren Zeiten noch etwas wachsen kann.
Und dass irgendwo bereits ein wenig Licht beginnt.
Genau darin begegnen sich Buch und Tee.
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Ein letzter Hinweis zur Zubereitung.
Die Angaben oben sind meine Empfehlung.
Nicht mehr.
Du kannst den Tee leichter aufgießen.
Oder kräftiger.
Etwas kürzer ziehen lassen.
Oder ihm mehr Zeit geben.
Es gibt hier kein richtig und kein falsch.
Dieser Tee ist kein Prüfstein.
Er ist ein Begleiter.
Vielleicht schmeckt er heute besonders mild.
Vielleicht treten morgen einzelne Kräuter deutlicher hervor.
Entscheidend ist nicht die perfekte Zubereitung.
Sondern der Moment, in dem du innehältst.
Lass ihn einfach Teil deines Lesens werden.
Und bleib einen Moment.
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Ein Buch.
Ein Tee.
Ein Moment.
Für dich ausgewählt.